Gesund schwitzenGesund schwitzen

 

Unsere Innen-Saunen werden täglich ab 12.30 Uhr

und die Lettische-Außensauna ab 15.00 Uhr angeheizt.

Im Laconium können Sie bereits ab 07.00 Uhr relaxen!

 

Wärme zählt zu den ältesten Heilmitteln des Menschen. Schon in der Antike betrieben die europäischen Völker Gesundheitsvorsorge durch Erhöhung der Körperkerntemperatur. Bewusst oder unbewusst taten Sie sich viel Gutes damit, denn das Schwitzen entlastet die Nieren, treibt Schlacken aus dem Körper und kräftigt Herz und Kreislauf – um nur einige positive Beispiele zu nennen.

 

Entdecken Sie diese wunderbar entspannende Badekultur. Absolut passiv tun Sie damit ganz aktiv viel Gutes für Ihr Wohlbefinden. Vorausgesetzt, Sie halten sich an einige wenige Regeln und denken auch an Ihre persönliche Konstitution bei der Wahl Ihres Schwitzbades.

 

Das Klima bestimmt den Typ

Sie haben die Wahl zwischen sechs verschiedenen Schwitzstuben. Worin sie sich unterscheiden, verrät Ihnen unser nachfolgendes kleines Glossar.

 

Öffnungszeiten für unsere Tages-Gäste:

Montag-Freitag  09.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Samstag           17.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Sonntag            12.00 Uhr bis 21.00 Uhr 

 

Finnische Sauna

Die Temperatur in dem aus Holz gestalteten Raum beträgt zwischen 70 und 90 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist gering, sie wird über Aufgüsse gesteuert und liegt bei 5 bis 30 %, was viele Menschen als angenehm empfinden. Die finnische Sauna kann bei Kreislaufproblemen sehr positiv wirken. Erlebnis- und Aromaaufgüsse intensivieren den Saunaeffekt. Himalaya-Salz zum Beispiel wirkt entschlackend und hautreinigend, Früchte oder Honig straffend bzw. pflegend.

 

Lettische Liegebalken-Sauna

Unsere lettische Außensauna ist die erste nur von Hand gefertigte Sauna dieser Bauweise in Deutschland. Das Holz stammt von 80 bis 120 Jahre alten nordischen Kiefern aus Lettland. Es besitzt eine hervorragende Festigkeit und Elastizität. Daher ist es besonders für den Saunabau geeignet. Klimatisch ähnelt die lettische Sauna mit 85 bis 90 °C Temperatur und ca. 20 % Luftfeuchte der finnischen Sauna. Aromaaufgüsse werden auch hier angeboten.  Mehr Informationen über den Bau unter  Galerie Freimann

 

Klimasauna / Kesselstube

Dieses auch Bio-Sauna oder Sanarium genannte Schwitzbad ist wie die finnische Sauna aus Holz gearbeitet und empfängt ihre Besucher mit moderaten 25 bis 55 °C Wärme und etwa 50 % Luftfeuchtigkeit. Ein Gang ins Sanarium kann bis zu 30 Minuten dauern, verbessert die Mobilität der Muskeln und Gelenke und lindert mitunter rheumatische Beschwerden. Weiteres Plus: Herz und Kreislauf werden in dem gemäßigten Klima weniger stark belastet.

 

Dampfbad

In den meist gefliesten oder mit Kunststoff und Metall gestalteten Bädern herrschen maximal 45 °C und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 %. Bedingt durch Letzteres fühlt sich die vergleichsweise niedrige Temperatur auf der Haut ähnlich heiß an wie in der trockenen, finnischen Sauna. Die abgesonderte Schweißmenge beträgt jedoch nur ein Viertel im Vergleich zur skandinavischen Variante und wird mittels Wasserschlauch von der Sitz- oder Liegefläche entfernt. Auf die Benutzung eines Handtuchs als Unterlage kann deshalb verzichtet werden.

 

Laconium

Strahlungswärme aus Fußboden, Wänden und Sitzbänken erwärmt das meist geflieste Schwitzbad auf 55 bis 65 °C bei 30 % Luftfeuchte. Ätherische Öle unterstützen die Wirkung der Wärme und die Besucher beginnen nach 15 bis 20 Minuten intensiv und auf sehr kreislauffreundliche Weise zu entschlacken. Geübte Besucher verweilen bis zu einer Stunde im Laconium, in dem übrigens Textilbekleidung vorgesehen ist. Anschließend nach persönlichem Wohlgefühl warm oder kalt duschen.

 

 

Saunaregeln

  • Vor dem Saunabesuch duschen und abtrocknen. 
  • Nie länger in der Sauna bleiben als es angenehm ist. 
  • Ohne Badebekleidung auf großes Handtuch setzen oder legen. Körperschweiß schädigt das Holz. 
  • 1. Saunagang auf der untersten Bank beginnen. Die Luft auf den oberen Bänken ist erheblich heißer. Ggfs. nach oben wechseln. 1. Gang nach 15 Minuten beenden. 
  • Möglichst im Freien kräftig aus- und ruhig einatmen. Danach Arme, Beine und Rumpf abkühlen. Herzfern mit einem Schlauch oder Wasserstrahl beginnen. 
  • 20 Minuten ruhen. 
  • Der 2. Saunagang verläuft wie der erste, dauert aber 3 bis 5 Minuten weniger. 
  • Abkühlen und 20 Minuten ruhen. 
  • Ein 3. Saunagang empfiehlt sich für gesunde Menschen bei guter Verträglichkeit. 
  • Abkühlen und 20 Minuten ruhen.

 

Allgemeines:  

  • In der Sauna nicht viel reden. Das stört die Entspannung. Außerdem enthält die Luft nur so viel Sauerstoff wie in 2.500 m Höhe. 
  • Vor dem Aufstehen und Verlassen der Sauna ggfs. langsam aufsetzen und nicht rasch aufstehen!
  • Zwischen den Saunagängen nur mäßig trinken, da ansonsten weniger Schadstoffe ausgeschieden werden. Flüssigkeitsverlust nach dem Saunabesuch mit ausreichend Wasser und/oder Fruchtsäften ausgleichen.  
  • Nicht in die Sauna gehen sollten Personen mit u. a. Fieber oder Erkältung, akuten Entzündungen innerer Organe, schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Krampfadern oder Schilddrüsenüberfunktion.